Es stürmt, es ist kalt, was gibt es da schöneres als sich in einen selbstgestrickten oder gehäkelten Poncho zu kuscheln? Welche Ponchoformen es gibt möchte ich in diesem Newsletter zeigen.
In der Maschenwelt 2019/7 gibt es ebenfalls Ponchos, die es nun als Einzelanleitungen gibt.
Und es gab für mich eine Premiere! Ich live in Facebook. Machen wir das noch einmal?
Viel Spaß beim Lesen.

Poncho

Der Poncho ist definitiv das am einfachsten herzustellende Kleidungsstück. Man nehme eine Decke, schneidet in der Mitte ein Loch hinein, Kopf durchstecken und fertig. Daher ist es nicht verwunderlich, das es Ponchos in der ganzen Welt und zu jeder Zeit gegeben hat. Wenn ich an Ponchos denke, habe ich nicht immer nur ein Strick- oder Häkelmuster im Kopf, sondern ich denke ebenfalls an den Wetterschutz aus früheren Western mit Clint Eastwood, oder die bunten Poncho der Inkas. Der Name „Poncho“ stammt aus dem Spanischen und bedeutet so viel wie „einfacher Mantel“.

Jetzt ist der Poncho wieder modern und nicht nur ein einfacher Mantel. Er ersetzt öfter einmal eine Strickjacke und sogar als kleine Decke kann er zweckentfremdet werden. Als Universalgenie kann er auch das eine oder andere Speckröllchen verschwinden lassen und so ist er einfach unentbehrlich. Es gibt ihn in vielen Formen und die Garn Auswahl ist enorm. Darum stelle ich Euch heute einige Formen vor und bin sicher, für jeden ist etwas dabei.

Dieser Poncho ist vom Schnitt dem Urponcho mit am Nächsten. Er ist ein Rechteck mit einem Ausschnitt in der Mitte.

Bei diesem sind die Nähte an den Seiten zusätzlich geschlossen.

Poncho Karo

Dieser Poncho ist bei den Inkas sehr beliebt. Auch dieser besteht aus einem Rechteck, ist vorne jedoch wie ein Mantel geteilt und manchmal an den Seiten zusammengenäht. So entsteht eine Weste und wird auch oft mit einem Gürtel geschlossen.

Poncho Zuerich

Dieser Poncho ist ganz einfach zu stricken oder zu häkeln. Er besteht aus 2 Rechtecken. Der Trick ist das Zusammennähen, wodurch er seine Form bekommt.

Poncho Blattwerk