Diese Woche dreht sich alles um das richtige Werkzeug für Strick- und Häkelanfänger und ich hoffe, einige Tipps geben zu können.
Ein neues Buch möchte ich auch vorstellen. Es ist für alle gedacht, die bisher Schwierigkeiten mit der Ferse hatten. Diese Super-Ferse ist ganz einfach zu stricken. Wie bei jedem neuen Buch verlose ich 3 Exemplare. Macht einfach mit und mit ein bisschen Glück könnt Ihr eins gewinnen.

Viel Spaß beim Lesen.
Eure Veronika

Das richtige Werkzeug

Gerade dann, wenn man für sich ein neues Hobby entdeckt, stellen sich viele Fragen.

Zuallererst die Frage: was brauche ich für Handwerkszeug?

Natürlich hat hier jeder seine eigenen Vorlieben. Ich erzähle hier aus meiner Sicht und was ich aus meiner Erfahrung heraus empfehlen möchte.

Fangen wir mit Häkelnadeln an. Soviel kann man hier nicht falsch machen. Als erste Häkelnadel empfehle ich eine aus Aluminium mit einem Griff. Es gibt günstige in guter Qualität in jedem Wollgeschäft.

Doch es gibt auch andere.

Da wäre die ganz einfachen Haken aus Aluminium ohne Griff. Sie sind sehr günstig als Set zu bekommen. Doch sie sind nicht bequem zu halten und die Hand ermüdet schneller.

Aluminium Haken mit Griff. Da gibt es unzählige Möglichkeiten. Die „Urhäkelnadel“ die schon unsere Großmutter benutzt hat bis hin zu tollen Kunstwerken mit gedrechselten Holzgriffen.

Wer kein Metall mag, der greift zurück auf Holzhäkelnadeln. Komplett aus einen Stück gefertigt gibt es sie meistens aus Bambus, aber auch aus edleren Hölzern.

Plastiknadeln sind auch noch zu erwähnen. Doch je nach Garnsorte gibt es manchmal quietschende Geräusche. Plastiknadeln gibt es sogar mit eingebautem Licht.

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Addi

Nun zum Stricken.

Die erste Frage wäre, eine gerade Nadel oder eine Rundstricknadel?

Auf jeden Fall eine Rundstricknadel. Denn sie sind viel leichter zu händeln und auch viel vielseitiger.
Ein Beispiel: Eine gerade Nadeln (Jackennadel ist der Fachbegriff) ist 30 cm lang. Stricken wir nun ein Stück von 60 cm Länge, haben wir 60 cm auf einer Nadel von 30 cm Länge. Das geht ohne Probleme. Aber, das ganze Strickstück hängt auf einer Seite und ist dementsprechend schwer. Auch wenn wir pausieren, müssen wir die Maschen unbedingt sichern. Auf einer Rundsticknadel verteilt sich das Gestrickte immer gleich. Und auch wenn sie Rundstricknadel heißt… man kann damit auch in Reihen stricken.

Als Material gibt es Metall, Holz, Kunststoff und sogar welche aus Carbon. Hier müsstet Ihr wie bei den Häkelnadeln nach Eurer Vorliebe entscheiden.
Zu den Rundstricknadeln gibt es noch etwas wichtiges zu beachten. Es gibt die Nadeln in verschiedenen Dicken und in verschiedenen Längen. Damit man nicht für jede Nadelstärke alle möglichen Seillängen kaufen muss, sind die Sets mit austauschbaren Nadelseilen entwickelt worden. Wer also etwas mehr ausgeben möchte, empfehle ich das Set von der Firma Addi die ich selber gerne benutze. Es gibt diese in Metall und Holz. Damit hat man auf jeden Fall für alles Gelegenheiten eine passende Nadel bereit.

Als Beginn würde ich eine Rundstricknadel empfehlen die man passend zum Garn und Projekt kauft.

Was man noch benötigt:

  • Eine dicke Nadel zum vernähen wäre wichtig. Am besten eine mit einer stumpfen Spitze.
  • Eine kleine Schere. Diese sollten wir nur für Garn benutzen. Denn schneiden wir damit Papier, wird sie schnell stumpf.
  • Maschenmarkierer. Sie helfen beim Zählen der Muster oder markieren Stellen auf die man achten muss.
  • Eine Projekttasche. Irgendwo sollten wir unser gestricktes unterbringen. Sei es, um es vor der Katze zu sichern oder für unterwegs.
  • Ein Hefter oder Notizbuch um alles Mögliche zu notieren. Vielleicht sogar mit Bilder als Stricktagebuch?
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Einzelanleitungen aus dem Heft Maschenwelt 4/2020

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Tuch Schmetterlingszoepfe1
Tuch Maschenalarm

Gewinnspiel

Socken stricken mit der Super-Ferse

Buch Q

Diese Woche verlose ich 3 mal das neue Buch „